Martin Sheen, Charlie Sheen

Jordan Strauss/WireImage.com

Martin Sheen hat einen Ratschlag für Charlie: Hab Vertrauen!

"Vertrauen hilft uns allen", erzählte Martin dem britischen Telegraph in Bezug auf seinen 45 jährigen Sohn. "Er ist kein Kind. Emotional schon, denn wenn man süchtig ist, wächst man emotional nicht. Wenn man also wieder clean und nüchtern wird, fängt man von dem Moment an, in dem man angefangen hat, Drogen oder Alkohol zu nehmen – man ist emotional verkrüppelt."

Doch das ist nicht alles, was Martin oder sein Bruder Emilio Estevez über Charlie zu sagen hatten:

"Abhängigkeit ist die dunkle Seite. Sie spiegelt Verzweiflung wider. Und sie wird von all der anderen Negativität genährt", sagte Martin, der zurzeit mit Emilio in Europa den gemeinsamen Film The Way promotet.

Der 70-jährige Darsteller, der selbst alkoholsüchtig war, sagte, Charlie würde nur "ab und zu" auf ihn hören und habe einen Moment der Klarheit nötig. Und solange er den nicht habe, würde er in der dunklen Seite feststecken.

"Ich weiß, durch welche Hölle er geht. Ich hatte selbst psychotische Episoden in der Öffentlichkeit", gab der ältere Sheen zu. "Eine davon wurde sogar von der Kamera festgehalten, in der Eröffnungsszene von Apocalypse Now. Deshalb weiß ich, was Charlie durchmacht. Und wenn man so etwas tut, das außer Kontrolle ist, das ist das Schwierigste. Man muss tapfer sein."

Emilio (48) stimmte dem zu, und wies darauf hin, dass die Probleme seines Bruders tiefere Wurzeln haben.

"Das verleiht dieser Theorie, dass es erblich ist und dass es manchmal entweder eine Generation oder Geschwister überspringt, wirklich Glaubwürdigkeit. Meine Mutter trinkt nicht. Mein älterer Bruder trinkt schon seit zehn Jahren nicht mehr, mein Vater schon seit 20 Jahren nicht mehr. Und ich stelle Wein her", sagte Estevez im selben Interview.

VIDEO: Was Charlie auf seiner Tournee vorhat

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