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Nelly Furtado, Mariah Carey, Beyonce, Usher

Jim Spellman/WireImage.com; Jason Merritt/Getty Images; Dimitrios Kambouris/WireImage.com; Dimitrios Kambouris/WireImage

UPDATE:

Inmitten immer lauter werdender Stimmen, die sie bezüglich ihrer eigenen, aus dem Jahre 2009, stammenden Gage vonseiten des Clans zur Rechenschaft zogen, bestätigte Beyoncés Sprecher, dass auch die Sängerin ihre Gage einer Wohltätigkeitsorganisation spendete, und zwar schon vor mehr als einem Jahr.

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Nelly Furtado gab am Dienstag via Twitter zu, dass sie 2007 für $1 Million ein Privatkonzert für Moammar Gadhafis Clan gab. Doch im Gegensatz zu anderen Popstars, die fette Schecks erhielten für die Unterhaltung der Familie des libyschen Diktators, hat Furtado vor, ihre Gage an eine Wohltätigkeitsorganisation zu spenden. (Sie hat noch nicht bekanntgegeben an welche.)

"2007 erhielt ich 1Million$ von dem Gadhafi-Clan, um Gäste in einem Hotel in Italien mit einem 45minütigen Auftritt zu unterhalten", schrieb die Sängerin am Montag. "Ich werde die $ spenden."

Nun werden auch andere Superstars, die für die Familie des kampfbreiten nordafrikanischen Präsidenten auftraten, unter Druck gesetzt, ihre Party-Gehälter zu spenden…

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Dem Rolling Stone zufolge sollen Beyonce, Mariah Carey, Usher und 50 Cent von ihren Kollegen aus der Musikbranche dazu aufgefordert worden sein, ihre Einkünfte für humanitäre Zwecke zu spenden.

Ins Rollen kam die Geschichte durch WikiLeaks, die offenlegten, dass Beyoncé und Usher 2009 jeweils $1 Million bekamen, um ein privates Silvesterkonzert für Gadhafis Sohn, Mutassim, in St. Barts zu geben. Mit derselben Summe soll auch Carey entlohnt worden sein, um vier Songs für die Gadhafis auf derselben karibischen Insel zu performen. 2006 ließ die Familie Lionel Richie für eine Performance nach Libyen einfliegen.

Furtado machte den ersten Schritt; jetzt wird sich zeigen, ob auch andere Künstler ihrem Beispiel folgen und ihre lukrativen Libyen-Gigs „wiedergutmachen".