Paul McCartney, Squirrel Monkey

Kevin Mazur/WireImage.com

Paul McCartneys Verhältnis zur NASA ist im Moment etwas angespannt.

Das liegt daran, dass der ehemalige Beatle unglücklich über die jüngsten Tierexperimente der Weltraumbehörde ist, von denen die Tierschutzorganisation PETA behauptet, sie seien grausam und hätten sogar tödliche Auswirkungen auf die Tiere. In einem Brief an den NASA-Vorsitzenden Charles Boden prangert der Sänger die Weltraumorganisation dafür an, dass sie radioaktive Testversuche an Totenkopfäffchen finanziert.

„Ich glaube, dass die NASA erfinderisch genug ist, um die gesundheitlichen Auswirkungen der Raumfahrt zu erforschen, ohne dafür Tiere einsperren und an ihnen experimentieren zu müssen", schrieb McCartney.

McCartney erinnerte Bolden an sein bislang gutes Verhältnis mit der NASA, unter anderem auch an einen Auftritt für die Besatzung der NASA-Mission STS-114 im Jahre 2005. Die Organisation beamte außerdem den Beatles Klassiker "Across the Universe" ins Weltall, anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des Songs und des 50-jährigen Bestehens der NASA.

„Es wäre für mich eine herbe Enttäuschung, wenn wir in unserem Bestreben, neue Grenzen zu erforschen und mehr über das faszinierende Universum, in dem wir leben, zu erfahren, nun Rückschritte innerhalb unseres Umgangs mit Tieren machen würden, mit denen wir uns diesen Planeten teilen", so McCartney weiter. „Deshalb möchte ich Sie bitten, dieses Experiment abzusagen".

Vonseiten der NASA gibt es dazu bislang noch keinen Kommentar.

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