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Gary Dourdan

Palm Springs Police Department

Was Gary Dourdan betrifft, so sind zwei von drei nicht schlecht. Wenngleich es sich auch nicht allzu gut anhört.

Der ehemalige CSI-Schauspieler bekannte sich heute Morgen in zwei von drei Anklagepunkten wegen Drogenbesitzes in Indio, Kalifornien schuldig, die von seiner frühmorgendlichen Verhaftung im vergangenen Monat in Palm Springs stammen. Eine dritte Anklage wegen Heroinbesitzes wurde fallengelassen.

Obwohl ihm bis zu drei Jahren und acht Monaten Haft drohten, wird Dourdan aufgrund seiner Schuldanerkennung keine Gefängnisstrafe verbüßen müssen, sondern stattdessen bis zum 20. November 2009 eine Reihe von Drogenaufklärungskursen absolvieren.

“Das Ergebnis der heutigen Verhandlung ist ein Aufschub“, verkündete sein Anwalt Shawn Chapman Holley vor dem Justizgebäude. „Er bedauert das Geschehene sehr und ist über den Vorfall sehr beschämt, freut sich aber, dass jetzt alles hinter ihm liegt und er sich wieder auf seine Karriere konzentrieren kann.“

“Er ist dem Gericht für sein Entgegenkommen sehr dankbar, und dafür, dass es ihm die Chance gibt, das Problem zu lösen und mit seinem normalen Leben fortzufahren.“

“Gary erhielt einen Aufschub. Beide Anklagepunkte werden aufgehoben, sobald er den 30-stündigen Kurs absolviert hat“, fügte Holley hinzu.

Ingrid Wyatt, die Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Riverside teilte E! News mit, dass der Schauspieler außerdem als Teil seiner Restitution mit einer geringen Bußgeldstrafe rechnen müsse.

Dourdan war zwar während der Anhörung heute Morgen anwesend, sprach aber weder bei seiner Ankunft noch beim Verlassen des Gerichtssaals mit der Presse. Er trug für den Anlass einen dunkelblauen Anzug und zeigte den Schaulustigen beim Verlassen des Gebäudes auf dem Weg zu seinem Wagen das Peace-Zeichen.

Der 41-Jährige wurde am 28. April verhaftet, nachdem der Polizei auffiel, dass sein Auto auf der falschen Straßenseite geparkt, und der Schauspieler hinter dem Steuer eingeschlafen war. Die Drogen wurden nach einer Durchsuchung des Wagens gefunden, und nachdem er auf Kaution (die Kautionssumme betrug $5.000) freigelassen wurde, behauptete der Schauspieler zunächst die Drogen gehörten ihm nicht und der Vorfall sei ihm „peinlich“.