Adam Sandler, Don't Mess With Zohan

Bobby Bank/WireImage.com

Der Autor einer Webzeitschrift von 2003, einem Comic-Buch von 2005 und einem Roman von 2007, alle The Hair-Raising Adventures of Jayms Blonde getitelt, hat rechtliche Schritte gegen Adam Sandler eingeleitet und versucht, die US-Premiere des Films Leg dich nicht mit Zohan an am 6. Juni zu stoppen.

Ellis J. Pailet, ein Anwalt aus Louisiana, der den Autor Robert W. Cabell vertritt, schickte vor einigen Wochen ein Unterlassungsschreiben an Sandlers Team und beschuldigt ihn, die Idee von seinem Klienten gestohlen zu haben. Desweiteren drohte er mit einer Klage.

Sandlers Sprecherin Cindi Guagenti lehnte es ab, sich zu den Anschuldigungen und der möglichen Klage zu äußern.

"Wir äußern uns nicht zu Gerichtsfällen, erst recht nicht, wenn diese keine Substanz haben", sagte sie.

Anwalt Pailet listet in seinem Schreiben vom 8. Mai mehrere angebliche Ähnlichkeiten zwischen Cabells schwulem Action-Helden und Sandlers israelischen Mossad-Agenten auf. Cabells Figur bekämpft die Bösen dieser Welt mit seinem "bekannten Uzi-Haartrockner, kugelsicherem Stylingschaum und Haarfarben-Handgranaten", laut dem Anwalt. Sandlers Figur täuscht seinen Tod vor, um der Spionage-Branche zu entkommen und fängt in New York als Frisör an.

"Die Transformation der homosexuellen Figur unseres Klienten in Ihre Version einer heterosexuellen Figur ist nicht rechtmäßig", so der Brief-Inhalt. "Ähnlich dem Blonde-Logo zeigt das Zohan-Logo, das Ihren Film promotet, Ihre Filmfigur mit einem Föhn, den er wie eine Waffe hält."

 

Pailet stellt die Theorie auf, dass sowohl Sandler als auch Co-Star Rob Schneider vielleicht deshalb die Idee zur Figur geklaut hätten, weil sie 2005 unter Cabells ersten hundert MySpace-Freunden waren, als die Blonde MySpace.com-Webseite kreiert worden war.

"Ihr Abbild ist ein unfaires Konkurrenz-Produkt zu Blonde. Sollten Sie damit fortfahren, stellt dies eine Schädigung des intellektuellen Eigentumsrecht meines Mandanten dar und wird unweigerlich zu rechtlichen Konsequenzen führen", so der Inhalt des Briefes.

Laut Steve Herlocker, einem Sprecher des Autors, führen Pailet und ein Anwalt von Sandlers Produktionsfirma Happy Madison Productions Gespräche, um eine Einigung zu erreichen. Jedoch stellte er klar, dass sein Mandant keine Probleme damit habe, gegen die Premiere von Zohan eine einstweilige Verfügung zu erwirken, sollten die Verhandlungen nicht im erforderlichen Zeitraum zu einem Ergebnis kommen.

Sollten die rechtlichen Wege zu keinem Erfolg führen, wie wär’s mit einem Duell der Föhne?

 

 

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