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Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull

2008 Lucasfilm Ltd.

Indiana Jones scheint nun auch im wahren Leben die Russen verärgert zu haben.

Kommunistische Parteimitglieder wollen Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels in russischen Kinos verbieten lassen, da es sich ihres Erachtens nach um Anti-Sowjet-Propaganda handelt, die geschichtliche Fakten verdreht.

In dem Action-Abenteuerfilm, der im Jahre 1957 spielt, tritt der allseits beliebte, alternde Archäologe (Harrison Ford) gegen eine bösartige russische KGB-Agentin (Cate Blanchett) an, um einen legendären Totenkopf zu finden, der jenseitige Kräfte besitzen soll.

 “Das ist doch alles Blödsinn”, sagt Sergei Malinkovich,  Vorsitzender der kommunistischen Partei in St. Peterburg. “Die Kommunisten rannten 1957 keinesfalls mit Kristallschädeln durch die USA. Warum sollen wir einer derartigen Lüge zustimmen, und dem Westen erlauben, unserer Jugend etwas vorzutäuschen?” 

Ein anderer verärgerter Russe will sogar den Stars des Films die Einreise nach Russland verbieten.

"Harrison Ford und Cate Blanchett [sind] zweitrangige Schauspieler, die als Handlanger der CIA fungieren”, schrieb das kommunistische Parteimitglied auf einem Blog. “Wir müssen diesen Menschen das Einreiserecht entziehen.”