Es gibt Spam-Mail und Spermien-Mail. Was Denise Richards betrifft, handelt es sich bei beiden um ein und dasselbe.

Obwohl sie heute Morgen anscheinend nur bei der Today-Show vorbeischaute, um ihre neue E! Reality-Serie Denise Richards: It's Complicated zu promoten, dauerte es nicht lange, bis Moderator Matt Lauer das Gespräch in eine andere, schlagzeilenträchtigere Richtung lenkte, nämlich auf das Gerücht, Richards hätte Charlie Sheen angeblich um eine Samenspende gebeten.

Kurz nach ihrer bitteren Trennung verkündete Sheen in den Medien, dass seine Ex und Mutter seiner beiden Kinder seiner damaligen Freundin und jetzigen Verlobten Brooke Mueller am 3. April 2007 ein Email geschickt habe, in der sie um Sheens Spermien für eine künstliche Befruchtung bat.

“Diese Email ist nicht legitim”, erklärte Richards die vermeintliche Anfrage, und fügte hinzu, dass sie das öffentliche Wortgefecht der beiden als „peinlich“ und „demütigend“ empfand.

“Es handelt sich um eine manipulierte Mail. Ich würde seiner Freundin nie eine Email schicken, und außerdem war ich zum Zeitpunkt der Email mit Richie [Sambora] zusammen. Wenn ich Spermien benötigt hätte, hätte ich Richie darum gebeten. Nichts gegen Charlies Spermien, ich habe ja schließlich zwei wundervolle Kinder“.

Sie adressierte auch Sheens äußerst lautstarke Proteste bezüglich der Teilnahme ihrer beiden Töchter in ihrer Reality-Show und betonte, er hätte anfangs keine Bedenken gehabt, die Verzichterklärung zu unterschreiben, die den Mädchen gestattete, im Fernsehen aufzutreten, im Gegenzug für eine großzügigere Sorgerechtsregelung.

Sheen verschwendete seinerseits keine Zeit und reagierte vehement auf die Äußerungen.

“Ihre Behauptungen, dass ihre Email manipuliert, oder auf irgendeine Weise verändert wurde, um diese Geschichte zu erfinden, sind absurd“ sagte er. „Die Tatsache, dass sie auch drei Jahre nach unserer Trennung über mich und Brooke in der Öffentlichkeit spricht und uns anschwärzt, was sich wohlgemerkt nun schon über einen längeren Zeitraum hinzieht als die Dauer unserer Ehe, wirkt verzweifelt und spricht Bände“.

“Ich werde es nicht länger hinnehmen, so dreist als Lügner dargestellt zu werden.”

Zumindest so lange nicht, bis Richards ihren nächsten TV-Auftritt hat.

 

 

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