Lindsay Lohan, Interlock Ignition Ad

USA Today/Interlockfacts.com

Wir schätzen mal, dass Lindsay Lohan ihr Abonnement für USA Today nicht verlängern wird.

Der Anwalt der Schauspielerin, Blair Berk, bezeichnete die Zeitung sehr aufgebracht als absolut „idiotisch“, weil sie die Veröffentlichung einer ganzseitigen Anzeige erlaubt hatte, die sich mit Hilfe von Lohans Polizeifoto gegen ein Alkolholspiegelmessgerät in Autos aussprach.

Diese Anzeige sagt im Wesentlichen aus, dass die Sperre, die das Gerät auslöst, wenn der gemessene Alkoholspiegel über dem gesetzlich erlaubten Wert liegt, zwar gut für diejenigen ist, die sturzbetrunken sind, (was anscheinend Lindsay oder vielmehr "Lindsey", ein Tippfehler, miteinschließt), aber ansonsten die persönliche Freiheit einschränkt.

Würde so ein Gerät für alle Fahrzeuge zur Pflicht, wäre das laut der Anzeige fatal: "Kein Anstoßen mit Sekt bei Hochzeiten, kein Abendessen mit Wein und keine Sportsendung mit Bier. Wir rufen dazu auf, andere Maßnahmen gegen Trunkenheit am Steuer zu ergreifen, anstatt unsere Traditionen zu zerstören."Das war der Grund für den lautstark gemachten Unmut von Lohans Anwalt.

"USA Today verhält sich absolut idiotisch, so eine unverantwortliche Anzeige zu schalten, die quasi suggeriert, dass es okay ist, Alkohol zu konsumieren und danach Auto zu fahren, weil das eine amerikanische Tradition ist, die geschützt werden muss", sagte Berk. "Es wurde auch nicht erwähnt, dass diese Anzeige von den Spirituosen- und Restaurant-Betrieben gesponsert wurde, was unverantwortlich ist.”

"Betrunkene Geschäftsleute, betrunkene Hausfrauen, die einen Mädelabend hinter sich haben oder betrunkene Hochzeitsgäste sollten sich nicht hinters Steuer setzen. Die neuen Alkoholmessgeräte mit einer Sperre können Leben retten. Lindsay Lohan befürwortet diese Geräte."

Eine Sprecherin für die Spirituosen- und Restaurant-Betriebe sagte, bei dem Polizeifoto handle es sich um ein öffentliches Dokument und es sei nahe gelegen, Lohan zu benutzen.

"Wir haben Lindsay Lohan genommen, weil sie schon mehrere Anzeigen wegen Trunkenheit am Steuer erhielt, die sich auch alle im Licht der Öffentlichkeit abspielten", sagte Sarah Longwell für die Spirituosen- und Restaurant-Betriebe, und fügte hinzu, dass der Interessenverband die Anzeige geschaltet habe, nachdem mehrer Staaten Gesetze entwarfen, die die Geräte zur Pflicht für Fahrer machte, die straftätig geworden waren.

USA Today meinte zu den Vorwürfen lediglich, seine Anzeigenseiten seien ein “Forum für ein vielfältiges Gedankengut."

 

 

  • Share
  • Tweet
  • Share