Madonna

BARM/Fame Pictures

Madonnas Adoption muss allem Anschein nach noch etwas warten.

Der Pop-Star wohnte einer einstündigen Anhörung hinter verschlossenen Türen in einem Gericht in Malawi bei, wo sich Richter Esme Chombo ihren Antrag zur Adoption eines zweiten Kindes aus dem afrikanischen Staat anhörte.

Allerdings wurde keine offizielle Entscheidung getroffen und Madonnas Fall wurde auf Freitag verschoben, wenn eine zweite Anhörung in der Landeshauptstadt stattfinden wird.

Der dezente Gerichtsauftritt der 50-Jährigen - sie trug ein schwarzes Top und einen schwarz-weißen Rock und brachte einen Strohhut mit in den Gerichtssaal - fand nur drei Tage, nachdem bekannt wurde, dass sie vorhat, ein Waisenmädchen aus dem Land zu adoptieren, statt.

Inmitten erneuter Kritik von Seiten lokaler Gruppen traf Madonna am Wochenende ein, um die Adoption der vierjährigen Chifundo James in die Wege zu leiten, deren Vorname im englischen Mercy (zu Deutsch Gnade) bedeutet. Die 18-jährige Mutter des Mädchens starb kurz nach der Geburt und es ist unklar, ob das Kind lebende Angehörige hat.

Mercy lebt in demselben Waisenhaus, aus dem auch Madonnas anderes Adoptivkind David Banda stammt.

Sollte alles nach Plan laufen, würde Mercy einem Nachwuchs beitreten, der aus dem dreijährigen David, aus der zwölfjährigen Lourdes, Madonnas Tochter mit ihrem ehemaligen Beau Carlos Leon, und dem achtjährigen Rocco, dem einzigen leiblichen Kind der Material Mama mit ihrem Ex-Mann Guy Ritchie, besteht.

Madonna, David und Lourdes trafen am Sonntag in Malawi ein. Während David seinen Vater Yohane Banda treffen durfte - der den Reportern mitteilte, dass der Junge ihn nicht erkannt und ihn sogar gefragt habe, wer er sei - wurden Madonna und Lourdes dabei gesehen, wie sie durch das Dorf Chinkhota gingen, wo die Wohltätigkeitsorganisation der Sängerin, Raising Malawi, vorhat, die „Raising Malawi Academy for Girls“ aufzubauen, eine Schule die sich angeblich Oprah Winfreys akademische Einrichtung in Südafrika zum Vorbild gemacht hat.

Die Sängerin beantwortete keine der Fragen der Reporter in Bezug auf ihre bevorstehende Adoption, sagte aber, dass es wunderbar sei, wieder in dem Land zu sein.

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