Robert Pattinson, GQ

Nathaniel Goldberg / GQ

Robert Pattinson ziert das Cover der April-Ausgabe der US-GQ und sieht darauf ziemlich elegant aus, wenn auch ein wenig konfus.

Es ist eine Mischung aus nervöser Verwirrtheit und Unreinlichkeit („Seine Kleider riechen als ob er sie gerade von einem weniger begünstigten Menschen gekauft hätte“, bemerkt der Autor), die sich im Interview bemerkbar macht, als der Schauspieler einfach drauf losplaudert.

Wir wollen uns aber nicht beschweren, denn er spricht über all das, was Sie immer schon wissen wollten.

Das Thema Ladys natürlich zuerst…

Er behauptet: “Es gibt wirklich keine einzige [wahre] Geschichte, die über mich geschrieben wurde.“ Und das müsste er ja wissen, weil er gerne über sich selbst liest („aus einem  masochistischen Narzissmus heraus“) und deshalb, was den Klatsch im Internet betrifft, auf dem neuesten Stand ist.

Pattinson zufolge stimmt es nicht, dass er ein brasilianisches Model namens Annelyse datet ("Ich habe sie nie kennengelernt") oder versucht, Camilla Belle von einem der Jonas Brother wegzustehlen ("Nein. Ich meine ja, ja, ich bin mit Camilla befreundet”) oder Kristen Stewart einen Heiratsantrag gemacht hat ("Ich habe das in einem Interview als Witz gesagt... ‘Oh, ich habe ihr schon mehrfach einen Antrag gemacht.’ Und dann heißt es gleich: ‘Er hat ihr am Set mehrmals einen Antrag gemacht.’").

Was seine Rolle als launenhafter, emotionaler Vampir Edward Cullen betrifft, so hat er seinen anfänglichen Erfolg einer Dosis Valium zu verdanken, die er vor dem Casting eingenommen hatte. Danach las er sich in die Twilight-Welt ein und war bestens auf seine Rolle vorbereitet.

„Wenn man einen Kerl wie [Edward] im wahren Leben treffen würde, würde man denken, er sei ein bisschen bekloppt“, sagte er. Deshalb versuche er, ihn etwas kantiger und cooler zu spielen.

Sein nächster Film Little Ashes ist ein spanischer Indie-Streifen und hat so gar nichts mit Twilight zu tun, doch die meisten Fans sollten angesichts dieser Aussage kein Problem damit haben: „Ich habe auf eine gewisse Weise die Grenzen meiner Komfortzone überschritten. Ich musste all diese Nacktszenen drehen.“

Der Film wurde vor seiner Zeit als Edward Cullen gedreht und er hat für die Zeit nach Stephenie Meyers’ Geschichte bis jetzt keine weiteren Projekte in Planung. Er sagt sogar, dass er sich darüber keine Gedanken mache.

“Ich mache mir keine großen Gedanken über weitere Schauspielangebote”, sagt er. „Wenn jetzt alles vorbei wäre, würde ich denken: OK. Das macht mir wirklich nichts aus. Es ist vermutlich dumm, das zu sagen. Aber es macht mir wirklich nichts aus. Ich denke, es wäre viel schlimmer, einen Haufen schlechter Filme zu drehen, weil du dann keine andere Karriere mehr einschlagen kannst. Wenn Du dich zum Affen gemacht hast, also als Schauspieler ein Witz bist, wirst du als Anwalt oder so doch niemals ernst genommen. Das Wichtigste in allem, was ich tue, ist für mich, mich nicht schämen zu müssen.“

Wir wissen nicht, ob wir ihm abkaufen sollen, dass ihm die Schauspielerei gleichgültig ist, doch ehrlich gesagt kann er sagen, was er will, besonders Sachen wie diese:

“OK”, sagt er. Einmal tief durchatmen. “Ich hab mit Joe Jonas geschlafen... Ich liebe ihn.”

Was für ein schlimmer Finger dieser Robert Pattionson doch ist.

Die heiß begehrte Ausgabe gibt’s ab 17. März an amerikanischen Zeitungsständen zu kaufen. Fotos gibt's schon mal voraab auf GQ.com.

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