Michael Jackson

Tim Whitby/Getty Images

Michael Jackson versucht offenbar, so viel wie möglich aus seinem „letzten Auftritt” herauszuschlagen.

Weil die Thriller-Anhänger sich die Tickets in Windeseile schnappten, hat der ehemalige King of Pop 20 weitere Auftritte zu seiner Konzertreihe, die in diesem Sommer in der Londoner O2 Arena stattfindet, hinzugefügt und wird damit insgesamt 30 Shows absolvieren.

Jacksons erste Live-Auftritte seit 2001 sollen am 8. Juli beginnen. In den darauf folgenden Monaten wird er mit regelmäßigen, einwöchigen Unterbrechungen eine ganze Reihe von Konzertterminen wahrnehmen, bevor die Show dann am 29. September zu Ende geht.

Michael Jackson: 40 Jahre im Showgeschäft

Die Tickets für die neuen Konzerttermine gab es für Fans, die sich im Vorfeld auf der Website michaeljackson.com registriert hatten, um 7 Uhr westeuropäischer Zeit zu kaufen. Die Allgemeinheit bekommt dann am Freitag die Möglichkeit, Tickets zu erwerben. Das Stadion kann bis zu 23.000 Menschen fassen.

Die überwältigende Nachfrage nach Tickets im Vorverkauf von Fans aus der ganzen Welt brachte die Ticketmaster-Server zum Crashen und verursachte dadurch einige Verzögerungen.

"Die Nachfrage nach den Michael Jackson-Konzerten im O2 war ohnegleichen. Aufgrund eines technischen Problems war es uns leider nicht möglich, alle Ticketanfragen zu bearbeiten", sagte Chris Edmonds, Geschäftsführer von Ticketmaster in Großbritannien in einer Erklärung. „Wir möchten uns bei den Fans, die sich nicht einloggen konnten, entschuldigen und sie dazu auffordern, es weiterhin zu versuchen."

Der Veranstalter AEG sagte bereits Anfang der Woche, dass die Hälfte der Tickets für die ersten zehn Comeback-Shows innerhalb von Minuten ausverkauft gewesen seien.

Außerdem deutete der Veranstalter an, dass es möglicherweise sogar noch weitere Konzertdaten geben werde und Jacksons Publizist hatte davor schon gesagt, dass der Entertainer eine Welttournee plane.

Der 50-jährige Moonwalker verkündete letzte Woche, dass die O2-Gigs seinen „letzten Abschied" markieren würden, zumindest was künftige Live-Auftritte in London betreffe.

In England werden natürlich schon Wetten abgeschlossen, ob sein Gesundheitszustand es ihm überhaupt erlauben wird, seinen Verpflichtungen nachzukommen.

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